LESUNG: Hans Fallada. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Michael Schikowski liest aus Kleiner Mann - was nun?, Jeder stirbt für sich allein und Wolf unter Wölfen. Fallada ist für seine aus unmittelbarer Anschauung geschöpften Portraits der kleinen Verhältnisse berühmt.

Schikowski erzählt aus Falladas Leben und zeigt, dass Fallada einfach, aber eben auch einfach gut schreibt. An diesem Leseabend wird das Beste ihm zu hören sein. Michael Schikowski ist Lehrbeauftragter der Universität Bonn und seit vielen Jahren als leidenschaftlicher Vorleser unterwegs.

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LESUNG: Jane Austen. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

200. Todestag am 18. Juli 2017

Jane Austen schuf einige der lebendigsten Frauenfiguren der Weltliteratur, Frauen wie Elisabeth Bennet, Elinor Dashwood, Anne Elliot, Fanny Price und Emma Woodhouse. Mal nüchterne, mal ironische, mal neugierige Frauen. Im Sprechen dieser Frauen zeigt Jane Austen uns die Entdeckung des weiblichen Selbst.

Jane Austen ist eine der erfolgreichsten Autorinnen vom Anfang des 19. Jahrhundert - heute. Denn zu ihren Lebzeiten erschien kein einziger ihrer Romane unter ihrem Namen. Selbst innerhalb der Familie war ihre schriftstellerische Tätigkeit unbekannt, schob sie doch die Manuskripte, wenn man ihr Zimmer betrat, stets unter einen Stapel unverdächtiger Papiere.Verstand und Gefühl, ihren ersten Roman, ließ sie 1811 noch in drei kleinformatigen Büchern auf eigene Kosten drucken.

Ihrem Frühwerk Abtei von Northanger folgten die Romane Überredung, Stolz und Vorurteil, Mansfield Park und Emma. Ihre in diesen Romanen gezeigte unübertreffliche Beobachtungsgabe ließ Jane Austen zu einer der bedeutendsten Schriftstellerinnen Englands werden.

Ihr unvergänglicher Ruhm beruht vor allem auf ihren brillanten Dialogen und humorvollen Charakterskizzen, von denen an diesem Leseabend gewiss die besten zu hören sein werden.

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LESUNG: Thomas Mann. Ein Leseabend mit Michael Schikowski

Für viele gehört das Werk von Thomas Mann zu den unvergesslichen Leseerfahrungen, für andere ist er noch zu entdecken. Thomas Mann ist der Autor, der mit der Zeit, die seine Romane in Anspruch nehmen, herrlich unbesorgt umgeht. Und in der Tat, bei ihm sind Romane wie Musik eine Zeitkunst. Nicht allein darin ist Thomas Mann ein Verteidiger des 19. Jahrhunderts.

Thomas Mann hat mit seinen Romanen wie dem Zauberberg und dem Zyklus Joseph und seine BrüderMeisterwerke der Literatur geschaffen, deren besonderer Reiz nicht zuletzt im verschmitzten Humor liegt. Und darum lernen wir auch hier wieder: Literatur macht glücklich. Er habe, schreibt Heinrich Mann über den Bruder, nachdem dieser für die Buddenbrooks den Nobelpreis für Literatur erhielt, diesen nie wieder wirklich unglücklich erlebt.

Der Erzähler, der “raunende Beschwörer des Imperfekts”, hat bei Thomas Mann zwar noch seine feierliche Würde, die alle Fäden in der Hand haltende olympische Übersicht allerdings längst eingebüßt. Die Haltung bleibt, der Humor hilft.

Michael Schikowski stellt die großen und kleinen Romane Thomas Manns vor und liest aus ihnen. Dabei dürfen Königliche Hoheit, Der Erwählte und Felix Krull nicht fehlen.

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